BMW verkauft unerfüllte sportliche Motorrad-Tochter Husqvarna

Motorradbauer BMW hat vor, sein Zweiradgeschäft neu zu ordnen, was durch den Verkauf der Motorrad-Tochter Husqvarna zustande kommen soll. KTM hat die einst in Schweden gegründete Motorradfirma aufgekauft, jedoch wurde kein Preis genannt. BMW hatte Husqvarna im Jahr 2007 aufgekauft und ging mit großen Hoffnungen in diesen Kauf. Die Erwartungen des bayerischen Motorradbauers blieben jedoch auf der Strecke.

 

Durch den Kauf von Husqvarna sollte das Zweiradgeschäft belebt werden. Aber stattdessen sanken die Absatzzahlen, obwohl die Tendenz im Jahr 2012 nach oben zeigte. 2012 konnte Husqvarna den Verkauf von 10.751 Motorrädern verzeichnen, jedoch waren es 2008 unter BMW-Führung noch 13.500. 2011 verkaufte man angesichts der schwachen europäischen Motorradmärkte 9300 Maschinen. Berichten zufolge soll BMW im Jahr 2007 rund 100 Millionen Euro für Husqvarna gezahlt haben. Die Münchner Motorradbauer wollen eigenen Aussagen zufolge ihr Motorradgeschäft neu ausrichten, wodurch die Produktpalette weiter ausgeweitet werden soll. Zudem ist bekannt, dass das Zweiradgeschäft die jüngste Wirtschaftskrise stark zu spüren bekommen hat. Auch BMW-Konkurrent Audi wagt sich ins Zweiradgeschäft, denn der Rivale hat den italienischen Luxushersteller Ducati übernommen.

 

 

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